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LOGI - Theorie
Die Ursachen sind hausgemacht: Wir haben uns im Laufe der letzen Jahrhunderte eine Umwelt geschaffen, in der wir immer weniger Energie verbrauchen. Obendrein essen wir mehr als nötig. Aber dicke Bäuche sind alles andere als erstrebenswert – vor allem aus gesundheitlichen Gründen.
Um die Verbreitung von Übergewicht und Fettleibigkeit zu stoppen, suchen Wissenschaftler in aller Welt seit langem nach einer Lösung. Dabei wird ebenfalls seit Jahren durch „Ernährungsexperten“ das Dogma verbreitet, dass fettreiche Kost die Hauptursache für die zunehmende Zahl Übergewichtiger in der Bevölkerung sei. Kohlenhydrate hingegen würden angeblich schlank und fit machen. Entsprechend empfehlen sie, ca. 60 Prozent der Kalorien in Form von Kohlenhydraten zu verzehren. Das solle sogar helfen, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.
Mittlerweile fürchtet sich alle Welt vor Braten und Speck, Sahne, Butter und Käse. Stattdessen essen sie stärkereiches Getreide, Reis und Kartoffeln und diverse daraus hergestellte raffinierte Produkte. Hinzu kommt noch Zucker und mit Zucker Gesüßtes. Diese Nahrungsmittel sind in allen erdenklichen Variationen an jeder Ecke, in jeder Imbissbude, in Fast-Food-Restaurants 24 Stunden am Tag für ganz wenig Geld zu haben: Baguette und Brezeln, Cola und Cookies, Kuchen und Keks, Pizza, Burger und Pommes. Zucker und Stärke satt! Doch jetzt werden Warnungen laut: Es scheint, als hätte uns ausgerechnet die Kohlenhydratvöllerei den Zivilisationsleiden noch näher gebracht!
Je „lighter“ die Menschen aßen, desto fetter wurden sie.
Die Zahl der Übergewichtigen steigt stetig an, auch dort, wo der Anteil an Fettkalorien sich in den letzten Jahren kontinuierlich verringert hat. Nun essen sie umso mehr Kohlenhydrate. Und in Folge ihrer Gewichtszunahme erkranken immer mehr Menschen an Störungen des Zucker- und Insulinhaushalts, kombiniert mit Fettstoffwechselstörungen und Übergewichtigkeit: Bekannt als das Metabolische Syndrom.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich daraus häufig ein Diabetes mellitus Typ 2 – die „Zuckerkrankheit“. Bis vor wenigen Jahren erkrankten daran vor allem Menschen, die älter als 50 Jahre waren. Heute entwickeln immer mehr Jugendliche schon in jungem Alter, teils auch schon Kinder zwischen 5-16 Jahren diesen so genannten „Altersdiabetes“.
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