Die Mikroimmuntherapie hat zum Ziel, das Immunsystem zu unterstützen und zu regulieren, wenn dieses durch Viren oder bestimmte Erkrankungen gestört ist. Mithilfe der in den immunregulierenden Substanzen enthaltenen Wirkstoffsequenzen wird eine physiologische Reaktionsfolge (Zytokinkaskade) ausgelöst, die zu einer Modulation der Immunantwort (Stimulation oder Hemmung des Immunsystems) und zur Wiederherstellung des biologischen Gleichgewichts führt.
Die Mikroimmuntherapie dient der Unterstützung des Immunsystems und der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung seines natürlichen Gleichgewichts, insbesondere bei Infektionskrankheiten, Tumorerkrankungen und proliferativen Erkrankungen.
Zwei Wirkmechanismen sind vorgesehen:
1) die Modulation des Immunsystems
2) eine spezifische antimikrobielle und antiproliferative Wirkung
Die nach einem rein homöopathischen Verfahren durch Verdünnung und Verschüttelung hergestellten Medikamente erfüllen alle von den geltenden europäischen Richtlinien vorgeschriebenen Qualitätsanforderungen für Ausgangsstoffe, Endprodukte und Herstellung. Die verwendeten Stämme werden ausschließlich durch chemische oder biochemische Synthese hergestellt, so dass eine virale und bakterielle Sicherheit gewährleistet ist. Die durch Dilution und Sukkussion aufbereiteten und potenzierten Wirkstoffe werden auf Kügelchen aufgezogen und in Form von Kapseln verabreicht. Die Verabreichung erfolgt sublingual (unter die Zunge gelegt), weil dort eine besonders hohe Konzentration von verschiedenen Komponenten des Immunsystems vorhanden ist und die Wirkstoffe auf diese Weise sofort in den Organismus gelangen. Die Behandlung mit den Präparaten der Mikroimmuntherapie sollte immer unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers erfolgen. Die Einnahmevorschriften der Medikamente sind unbedingt einzuhalten.
Zwei Vorteile:
- Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei der Anwendung der potenzierten Wirkstoffe nicht bekannt.
- Einfache sublinguale Verabreichung (unter die Zunge gelegt).