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Glutenunverträglichkeit
Bei einer Glutenunverträglichkeit reagiert der Körper überempfindlich auf Klebereiweiß (Gluten). Die Substanz ist ein Bestandteil von Getreide. Frauen erkranken häufiger als Männer. Die Glutenunverträglichkeit im Säuglings- und Kindesalter heißt Zöliakie, im Erwachsenenalter spricht man dagegen von Sprue.
Gluten kommt vor allem in Weizen, Gerste, Roggen und Hafer, aber auch in Dinkel, vor. Aufgrund dieser Unverträglichkeit wird die Schleimhaut des Dünndarms angegriffen und in ihrer Funktion eingeschränkt. Dadurch wird beispielsweise die Aufnahme von Nährstoffen (Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate und Fette) erschwert.
Glutenunverträglichkeit ist ein chronisches Leiden, das in jedem Alter vorkommen kann. Die Funktion der Schleimhaut lässt sich durch glutenfreie Nahrung wiederherstellen und aufrechterhalten.
Eine weniger ausgeprägte Form der Erkrankung findet sich bei der sog. glutensensitiven Enteropathie, die sich durch vielfältige und zum Teil sehr unspezifische Syptome häufig maskiert.
Wir führen spezielle Untersuchungen zur Erkennung dieser Erkrankung durch.
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